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Windreichste Reisezeit sind die Sommermonate. Dann kommt bei typischem Nord-Ost-Passat der Wind sideshore von links und kann zwischen leicht ablandig und schräg auflandig variieren. Es pustet fast rund um die Uhr und größer als 4,1 qm braucht man kaum. Im Winter ist bei Tiefdruckeinflüssen auch schräg auflandiger Südwestwind mit mehr Wellen und Shorebreak möglich. Shorty bis Kurzarm reicht aus, Schuhe sind empfehlenswert. 


Pozo Izquierdo:

 
bekanntester Spot der Insel, Heimat von Björn, Moreno und Co. Von der Hauptstraße, die vom Flughafen in Richtung Süden führt bei Doctoral abfahren und den Schildern nach Pozo folgen. Südlich des Kaffs direkt angrenzend an den Cutre Surfshop befindet sich ein großer Schotterparkplatz, auf dem aufgebaut wird. Der Strand besteht aus Felsen und Steinen und daher gehört ein Dr. Ring Ding ins Gepäck. Der Passat bläst side bis side-onshore, was zum typischen Kabbelwasser führt. Die Wellen werden am rechten Ausgang der Bucht höher und man kann mit Anlauf auf die Rampen zubrettern und sich recht gut abschiessen. Bei dem vorwiegend stürmischem Wind ist das eh kein Problem. Typische Segelgröße ist alles kleiner als 4,1. Drei Wochen Pozo und man schmiert sich auch mal die Gelenke ein, wimmert nachts und frisst Schmerztabletten. Frontside-abreiten sieht schlecht aus. Mit etwas Glück schafft man einen Turn. Etwas Luvseitiger von Pozo liegt Mosca Point, wo im Winter wohl fette Wellen laufen sollen, die man im Sommer aber noch nicht gesehen hat. 

Ojos de Garza:

Am nördlichen Ausgang des Militärgebietes (neben dem Flughafen) und ca. 20 Km südlich der Hauptstadt gelegen. Der Strand ist mehr oder weniger sandig (brauner Schlick), im Südteil viele Steine. Der Wind ist weitaus schwächer als in Pozo und die Bucht ist echt nen Ausflug wert. Dazu kommt, dass man hier auch mal allein auf dem Wasser ist. Geparkt wird direkt am Ortseingang rechts zwischen den Häusern.  Wenn hier Swell reinrauscht kann es fett werden, vor allem rechts in der Bucht. Die Welle bricht direkt vor Felsen und Reinfallen taucht nicht. Ansonsten entspanntes fahren in der ganzen Bucht auch mal mit nem 5er Segel möglich. An Wochenenden zu vermeiden, da fest in Local-Hand.

Vargas:

Zwischen Pozo und Ojos. Bei Flut Shorebreak und fiese Steine, bei Ebbe Sand. Mehr Platz auf dem Wasser als in Pozo, da die Bucht recht weitläufig ist. Im südlichen Teil laufen ganz nette Wellen, im nördlichen Teil kabbelig. Wind ähnlich zu Pozo, aber eher etwas weniger.

 

zuletzt aktualisiert am 21.10.02 - Kontakt: info@wave-combo.de