Cabarete

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Hier der Bericht von Horst zu seinem 2000er Cabarete-Trip: 

Jaja, da ist sie wieder, die gute alte Frage wohin denn nu im Sommer. Man sollte meinen, das kann doch nicht so schwer sein, aber was macht man, wenn man kein großer Fan der Kanaren ist, sich den Unmut (nichtsurfender?!?!) Mitreisender nicht im marokkanischen Sandsturm zuziehen möchte aber trotzdem die eine oder andere Welle mit dem Brettchen unter den Füssen überqueren will....???

Nun ja, warum nicht mal in die Karibik? Blau-grünes, warmes Wasser, Palmen am Strand und die Möglichkeit sich mit diversen Rumspezialitäten über mögliche Windlöcher hinweg zu trösten sind gute Argumente die Dominikanische Republik anzusteuern. Klar, im Hinterkopf schwirrte das Schreckgespenst des 08/15 Dom-Rep-Stumpf-Touris, der die Insel nur ansteuert, um abzuchecken, ob er seiner all-inclusive Herberge mit exorbitantem Alkoholkonsum einen Strich durch die Kalkulation machen kann, aber..... Cabarete kann mehr!!!  

Okay, jetzt mal alles der Reihe nach...

Nachdem man die 9 Stunden (Nichtraucher!!!) Flug überstanden hat, erwartet einen im ersten Moment ein Klima, das einen an einen frischen Aufguss in der Sauna erinnert und das Megachaos am Flughafen läßt auch noch kein Bacardi-Feeling aufkommen. Das ganze ist aber ganz schnell vergessen sobald man in Cabarete angekommen ist. Das Örtchen besteht aus einem bunten Gewusel von kleinen Hotels, Restaurants, Kneipen und Geschäften die sich entlang der Küstenstraße direkt am Strand befinden. Das Wasser ist türkis, die Wellen brechen weiß über ein vorgelagertes Riff, der Passatwind rupft an den Palmen die bis zum Strand wachsen und das berühmte Sandstrahlgefühl vermissen lassen.  

Relaxen á la Cabarete....

....heißt zum einen Urlaub der kurzen Wege und zum anderen, dass man ziemlich viel unternehmen kann. Urlaub der kurzen Wege meint, dass man alles was man braucht in der Nähe findet und kein Auto braucht. Hat man sein Gerödel erst einmal aufgebaut und bei einer Surfstation im Lager muss man es nur 20 Meter an den Strand schleppen, Kneipen und Restaurants sind nur wenige hundert Meter weiter am Strand und bis zum nächsten Supermarkt sind es höchstens 3 Minuten zu Fuß. Unternehmen heißt, dass man neben der Windsurferei sich auch noch mit Kite-Surfen, Moutainbiken, Wellenreiten, Canyoning, Quadbiken, Schnorcheln, Tauchen, Reiten und...............bespaßen kann. Einziger Wehrmutstropfen: In der dominikanischen Republik regiert der US-$, das heißt diese Späße sind nicht ganz billig, aber wenn man schon mal da ist.......??!!

 

zuletzt aktualisiert am 21.10.02 - Kontakt: info@wave-combo.de